Don CeSar, St. Petersburg

Don CeSar, St. Petersburg

Icon 3. Juli 2019
Icon vonHS Serviceteam

Das Don CeSar in St. Petersburg an Floridas Golfküste ist deutlich bekannter unter seinem Spitznamen “The Pink Palace“. Zu seinen Gästen zählten unter anderem Zelda und F. Scott Fitzgerald sowie Al Capone, der im Restaurant King Charles seinen Stammtisch hatte. Doch so unwirklich das Gebäude in der heutigen Zeit wirkt, so bewegend ist die Geschichte hinter seiner Entstehung. Der feine, weiße Puderzuckerstrand inspirierte Thomas Rowe, einen Amerikaner irischer Abstammung, hier seiner verlorenen Liebe mit einem Hotelpalast am Strand ein Denkmal zu setzen. The Vinoy, St. Petersburg

The Vinoy

Unweit des Don CeSar befindet sich das ebenfalls in Pink gehaltene The Vinoy, das statt auf den Golf von Mexiko auf die Tampa Bay blickt. Eröffnet wurde das Haus zum Neujahrsfest 1925. Schon damals wusste es durch seine enorme palastähnliche Lobby mit den weißen Stein- und Marmorsäulen, handgefertigten braunen Fliesen und dem riesigen Ballsaal zu beeindrucken. In der Folge wurde es zum Symbol für den Wirtschaftsboom der 20er-Jahre und besonders von Hollywood-Stars wie James Stewart und Politikern wie Herbert Hoover geschätzt.

The Biltmore, Miami/Coral Gables

Im Südwesten der Magic City, genauer gesagt in Coral Gables, gibt es nicht nur unzählige riesige Banyanbäume, hier erhebt sich im wahrsten Sinne des Wortes auch das Hotel The Biltmore mit seinem alles überragenden, 16 Etagen hohen, kupferverkleideten Turm – eine Kopie der Giralda, des Turms der ehemaligen Mosche und heutigen Kathedrale von Sevilla. Der Gangsterboss Al Capone betrieb während der Prohibition in einer Suite eine illegale Kneipe. Johnny Weissmüller, erster Tarzan-Darsteller und US-Olympiaschwimmer, war hier in den 20er-Jahren als Bademeister und Schwimmlehrer tätig. Zu dieser Zeit zogen auch aufwendige Wasseraufführungen mit dem Hollywood-Star Esther Williams die Besucher an.

The Breakers, Palm Beach

“Down by the breakers”, wo der Atlantik sanft auf den Traumstrand trifft, suchten bereits Ende des 19. Jahrhunderts Urlauber in Palm Beach nach Erholung. Seit 1896 erfüllt das legendäre The Breakers diesen Wunsch. 1926 wurde The Breakers wiedereröffnet. Als Inspiration für den Neubau diente vor allem die Villa Medici in Rom, was ihm den architektonische Feinschliff gab, der es erst zu dem Juwel machte, das es bis heute ist. Vor allem für Golfer zählt das Haus dank des ersten 18-Loch-Platzes in ganz Florida zu den Top-Adressen weltweit.

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