Teures Zusatzgepäck

Teures Zusatzgepäck

Icon 29. Oktober 2018
Icon vonHS Serviceteam

…  – wer sich im Urlaub großzügig mit Souvenirs eindeckt, hat schnell mehr als die üblicherweise erlaubten 23 Kilo im Koffer.

Die gute Nachricht: Wer mit normalem Handgepäck und einem Koffer von 20 bis 23 Kilogramm auskommt, wird fürs Gepäck nicht zusätzlich abkassiert. Die Bandbreite dessen, was erlaubt ist, variiert allerdings je nach Gesellschaft enorm. Am knausrigsten zeigt sich Condor: Hier sind an Bord lediglich ein sechs Kilogramm schwerer kleiner Trolley und eine Hand- oder Laptoptasche zulässig, das Aufgabegepäck ist auf 20 Kilo beschränkt. Die Passagiere von British Airways dagegen dürften theoretisch sogar 2 x 23 Kilo als Handgepäck mit an Bord nehmen – auch wenn das in der Praxis wohl nicht umsetzbar sein dürfte, da zumindest eine Tasche so klein sein muss, dass sie unter dem Sitz verstaut werden kann. Beim Aufgabegepäck besonders großzügig ist Air India (2 x 23 kg), China Airlines, Oman Air, Qatar Airways Singapore Airlines, Thai Airways und Vietnam Airways erlauben jeweils 30 Kilo. Bei anderen Airlines wie bei Emirates liegt das zulässige Koffergewicht je nach der gewählten Economy-Klasse bei 20 oder 30 Kilo.

Kommt man mit dem zulässigen Gewicht nicht aus, wird es schnell richtig teuer: Ein Kilo Übergewicht kostet bis zu 85 US-Dollar pro Strecke (Singapore Airlines). Für einen zusätzlichen Koffer werden € 60 (online angemeldet bei Finnair) bis € 250 (Lufthansa) fällig. Dabei werden oft direkt am Airport höhere Preise verlangt als bei einer vorherigen Online-Anmeldung.

Wer es vorzieht, nur mit Handgepäck zu reisen, der muss sich bei manchen Airlines als Packkünstler erweisen – oder gleich woanders buchen: Wenn der Bordtrolley bei einem Eigengewicht von zwei bis drei Kilo insgesamt nur fünf oder sechs Kilo auf die Waage bringen darf, kann man kaum noch viel hineinpacken.

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